Malervlies

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Malervlies richtig einsetzen

Oft werden die Begriffe Malervlies und Vliestapete synonym verwendet. Daraus kann sich einige Verwirrung ergeben. Darum der wichtigste Unterschied vorweg: Es gibt fertige Vliestapeten mit einer großen Auswahl an Mustern und Designs. Das sind Wandbekleidungen mit einem besonderen Trägermaterial als Zellstoff. Und es gibt das Malervlies oder Renoviervlies, das Sie als Untergrund für Vliestapeten, Anstriche und viele andere Wandgestaltungen verwenden können, um schöne, glatte und gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.


Weil Malervlies wie Tapete in Bahnen auf die Wand geklebt wird, wird es oft auch als Tapete bezeichnet. Beim Untergrund-Malervlies ist der Preis meist vergleichsweise niedrig. Es ist in der Regel weiß und wird von vielen Herstellern wie Rasch oder Erfurt auch als „Makulaturvlies“, „Glattvlies“ oder „Vliesfaser“ angeboten. Als Untertapete überbrückt es kleine Löcher und Risse im Putz und sieht nach dem Trocknen aus wie eine glatte, saubere Wand. So können Sie es lassen – oder darauf aufbauend nach Lust und Laune weitergestalten.


Hochwertige Vliestapeten mit schicken Musterungen brauchen eine glatte Basis, damit sie richtig wirken. Das erforderliche Renovier- oder Malervlies kaufen Sie am besten direkt mit der Tapete Ihrer Wahl zusammen, dann brauchen Sie die Menge nur einmal zu kalkulieren. Sie benötigen ebenso viel Renoviervlies wie Obertapete, da Sie stets den gesamten Untergrund vorbereiten müssen. Oft gibt es auch besondere Angebote, bei denen Sie zum Beispiel ab einer bestimmten Bestellmenge eine kostenlose Rolle Malervlies dazubekommen.


Tapezieren von Malervlies

Größere Risse, Löcher oder Unebenheiten sollten Sie vor dem Tapezieren mit Spachtelmasse und Spachtel ausbessern. Poröse, stark saugende oder sandende Untergründe können mit Tiefgrund stabilisiert werden. Vliestapeten und Malervlies brauchen nicht eingekleistert zu werden. Stattdessen kleistern Sie die Wände ein und legen dann die trockenen Bahnen darauf. Beim Einlegen von Untergrundvlies müssen Sie nur auf den exakten Ansatz und die bündige Passung achten, bei gemusterten oder strukturierten Vliestapeten zudem auf den Rapport (das richtige Zusammenfügen der Musterung).


Kleistern Sie immer nur einen Teil der Wand auf einmal ein – etwa die Fläche für drei bis fünf Bahnen, je nachdem, wie zügig Sie arbeiten können. So vermeiden Sie, dass der Kleister auf der nackten Wand schon antrocknet und das Vlies nicht richtig hält oder sich später wieder ablöst. Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Kleister und die richtigen Werkzeuge zum Einkleistern, Anbringen und Zuschneiden haben. Sorgen Sie für ausreichend Platz und Belüftung auf Ihrer Baustelle, und schützen Sie Möbel, Fußleisten, Böden und Co. durch Abdecken und Abkleben.